Obwohl Fesselballons
zu den ältesten Fluggeräten zählen,
ist der HighFlyer ein Wunderwerk
moderner Technik. Mit 23
Metern Durchmesser hat der
Ballon ein Volumen von 6400 Kubikmetern,
also etwa zweimal so viel wie der Inhalt
des Sportschwimmbeckens der Alster-Schwimmhalle!
Gefüllt mit Helium (nicht brennbar)
hat der Ballon einen Auftrieb von
ca. 4,5 Tonnen – mehr als genug, um das Eigengewicht
von Ballon und Gondel sowie 30 Personen in
die Höhe zu befördern. Mit dem
Boden verbunden bleibt der Ballon durch ein
Stahlseil mit 22 mm Durchmesser. Obwohl das
Seil nur etwa die Stärke eines Daumens
hat, ist es auf zehnfache Sicherheit ausgelegt,
d.h. das Seil hält bis zu 45 Tonnen
Last aus.
Das Seil mit
einer Gesamtlänge von
ca. 150 Metern ist auf einer Seilwinde am
Boden aufgerollt, die vom Piloten per Fernsteuerung
bedient wird. Zur Sicherheit gibt es eine
zweite Steuerung am Boden und ein Notstromaggregat,
das sich bei Stromausfall automatisch einschaltet.
Im dritten Schritt schließlich kann
außerdem die
Seilwinde auch manuell bedient werden.
Sicherheit wird
groß geschrieben.
Der HighFlyer ist von der europäischen
Luftfahrtbehörde als Fluggerät
zugelassen und wird ausschließlich
von speziell ausgebildeten Piloten gesteuert. Die
Piloten stehen in Funkkontakt mit der Flugsicherung
und überwachen ständig
die Wetterbedingungen. Das
Bundesluftamt hat den Ballon in Hamburg zugelassen,
die
regelmäßigen Wartungen und das
tägliche Überprüfen der technischen
Geräte werden strikt eingehalten. Der
HighFlyer Hamburg ist der 33. Ballon des
französischen Herstellers Aerophile.
Aerophile Ballone fahren weltweit an 40 Standorten
unfallfrei.
Erläuterungen der Fahrbedingungen:
* Der Pilot entscheidet über die den Bedingungen angemessene Personenanzahl.
Entscheidend sind die Windverhältnisse in den Höhen bis 200 m, so hoch wie der Ballon aufsteigt (Oberwinde). Außerdem muss der Ballon eine Mindestsichtbarwerte von 5 km haben. Die Windverhältnisse (Windstärke und Windböen) unterscheiden sich zwischen der Hamburger Stadtteile und auch dem Umland. Insbesondere die Oberwinde können am Boden nicht erkannt werden. Bitte erkundigen Sie sich daher vor der Fahrt im Internet oder bei unserer Hotline über die Fahrbedingungen.
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